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An die aus Berufung Abwesenden.

Dieses Briefchen ist vor der Zuhörerschaft des Samstag Nachmittags, der von der EP dem Studium der Triebkräfte des Populismus gewidmet war, geschrieben worden, neben den Gelehrten, die eigens gekommen sind um sich mit Psychoanalytikern darüber zu unterhalten und dies im Angesicht ihrer Abwesenheit im Saal.
Es stimmt, sie sind müde, das erst ganz kürzlich erfolgte Winterseminar hat sie erschöpft. Und dann – der Populismus interessiert sie nicht, das ist nicht klinisch, nicht wahr?
Freilich er, er interessiert sich für sie. So wie sie jetzt auch von den Regalen der den Studenten und Forschern gewidmeten Bibliothek einer großen Universitätsstadt im Osten Frankreichs abwesend sind, die in einer Nacht von etwa fünfzig Werken, die sie repräsentierten, gereinigt wurden, ohne dass man weiß, wer diesen Auftrag erteilt hat. Sie sind abwesend bei der Behandlung des infantilen Autismus, was ein Gesetz amtlich bestätig hätte, wenn ich nicht wieder einmal etwas unternommen hätte, Ich mich am Vortag der Abstimmung zusammen mit Lola, Trägerin eines 200seitigen Dossiers den sie in aller Schnelle zusammengestellt hatte, dorthin bewegt hätte.
Aber es stimmt ebenfalls, dass die Psychoanalytiker es nicht gewohnt sind zu arbeiten, denn es ist der Patient, der dies für sie tut; und sie sind nicht einmal der Boss dieser Arbeiter, das wäre für sie nicht ethisch. Weder Arbeiter noch Boss, was sind sie dann aber in der Gesellschaft? Nichts, sag ich Ihnen, um das Thema nicht zu vertiefen und das ist ohne Zweifel der Grund dafür, dass sie von vorneherein akzeptieren, dass das zukünftige politische Regime die Tatsache billigt, dass sie sich ganz von allein evakuiert haben, und zwar bevor ihre Exklusion überhaupt besiegelt war. Ich mutmaße, was ihre Reaktion sein wird: sie werden entrüstet sein, dass man sie ihren Wunsch zufolge behandelt. Das wäre eine Maßlosigkeit.

Ch. Melman

Übersetzung : Johanna Vennemann

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